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Roman Author

 

Roman wurde im Jahr und am Tag der ersten und vorläufig einzigen „Mondlandung“ völlig unspektakulär in einem Kühlhaus eines im ländlichen Gebiet angesiedelten Milchhofes von seiner Mutter ausgeschieden.

 

Zunächst hatte er Ihr Blut, dann irgendwann Ihre Nase.

 

Später führte er oft seine kühlen Käsefüße auf den Geburtsort zurück, - was natürlich Quark war.

 

Sein Vater war ein ganz gemeiner Durchschnittsmann,

der aufgrund seiner Bärenkräfte, die er dem allabendlichen Schlummertrunk entnahm, nie gelernt hatte, richtig zu kuscheln.

 

Er brach sich, als Roman bei seiner Geburt auf dem glitschigen Fliesenboden des Milchhauses wegflutschte, beide Handgelenke,

weil er die Hände, um ihn aufzufangen, nicht schnell genug aus den Hosentaschen bekam.

 

Roman aß tüchtig, um einer eventuellen Rückkehr in den mütterlichen Unterleib zu entgehen.

 

Deshalb schiss er aber auch sehr viel.

 

Roman war schon in früher Jugend zu einem stattlichen Hünen von 1,68m Körperhöhe herangewachsen.

 

Mit 14 wünschte er sich ein Pferd, was sich seine Eltern aber damals aufgrund der Ölkrise nicht leisten konnten,

da die Nachfrage nach alternativen Antrieben, also auch Pferden, sprunghaft angestiegen war und, den Regeln des Marktes folgend, natürlich auch die Pferdepreise.

 

Schade, fanden alle, denn mit der für sein Alter schon ziemlich groben Gesichtshaut,

wäre er ein prima Marlboro-Man geworden.

So begann er eben, ohne Pferd, wenigstens zu rauchen.

 

Deshalb wuchs er auch nicht mehr weiter und wurde sehr blass, was ihm in der Frauenwelt einen riesen Vorteil verschaffte, weil sich alle Mädels im herannahenden mütterlichen Wahn und auf der Suche nach einer Lebensaufgabe - denn damals wollten Frauen einfach nicht arbeiten gehen - und selbst wenn, sie hatten ja alle keinen Führerschein - um Ihn kümmern wollten und Ihn pflegten und hätscheln.

 

Als aber die ersten Potenzprobleme wegen der mangelnden Durchblutung seines in diesem Alter wichtigsten externen Organs auftraten, überlegte er bereits Autor zu werden.

 

Hörte dann aber erstmal wieder mit dem Rauchen auf.

Zu diesem Zeitpunkt war er bereits 15.

 

Für bewusstseinserweiternde Drogen hatte er kein Geld und auch nicht die richtigen Freunde.

 

Früh erkannte er, dass er für die großen Aufgaben des Lebens zu klein war.

 

Deshalb nahm er sich nichts Genaues vor und trieb so durch das Leben.

 

Aufgrund dieser gesunden Ziellosigkeit war er für alles offen, interessierte sich vielfältig und begann, da er vergessen hatte, sich irgendwo zu bewerben, ein freies, selbstbestimmtes Leben.

 

Die Industrielle Revolution hatte ihm genügend Wege aufgezeigt, die es nur zu gehen gälte.

Als Tagelöhner verdingte er sich im städtischen Moloch.

Er verdiente die ersten Unzen durch Goldschürfen,

Kohlentragen für Bankangestellte, die sich nicht selbst die Hände schmutzig machen wollten,

Einsetzen größerer oder kleinerer Kois in die Aquarien chinesischer Restaurants - je nach Zahlungsmoral -.

Dann unterrichtete er einige Zeit in Harvard, bis die Kulisse, filmisch genutzt, mehr Geld abwarf. 

Zuletzt arbeitete er als Flugbegleiter für amerikanische und russische Millionäre, die ins All mitgenommen wurden.

 

Ja, er hatte alles erlebt, alles gesehen, alles gedacht - aber jetzt war er noch nicht alt genug, dies alles seinen Enkeln zu erzählen - er hatte ja keine - er hatte vergessen, eine Familie zu gründen, er hatte keinen Familienvan, er hatte noch nicht einmal eine Sozialversicherungsnummer - er hatte nichts.

 

Deshalb zog er für einige Zeit ins damals noch aussereuropäische Ausland, um sich mit neuer Identität und einer Katalogfrau zurückkehrend einen Job zu suchen, der,

da nicht tariflich bezahlt, als absolut sicher galt.

 

Heute lebt er mit Katalogfrau und zwei bildhübschen Kindern, ein Junge und ein Mädel, in einem schweizer Kanton, - nein - einem Vorort der bayerischen Hauptstadt in einem zum Einfamilienhaus umgebauten Hotel am See, von wo aus er oft Touren mit seinen Jagdfreunden unternimmt, um politische Duelle auszufechten oder schmutzige Urlaubsvideos zu schauen, oder solche, die sie sich vorher aufgrund bester Beziehungen von der FSK besorgen, nachdem Sie dem Personal früher freigegeben haben.

 

Die Lederhosen gibt er stets in die hauseigene Reinigung oder wirft sie gleich weg und kauft sich ein paar Neue.


 

Jetzt hat er einen Bestseller geschrieben

 

- seinen Ersten - und vielleicht auch Letzten.


 

 

Roman Author
book@roman-author.de